Das Transmissions-Elektronenmikroskop wird zur Beobachtung kleinster Zellbereiche eingesetzt. Damit können z.B. frühzeitig Veränderungen der für die Photosynthese wichtigen Zellorganellen unter Umweltbelastungen festgestellt werden, was eine wertvolle Ergänzung zu den physiologisch- biochemischen Untersuchungen des Instituts darstellt.
Ein Schwerpunkt der Forschung ist die 3D Rekonstruktion von Zellorganellen und deren Feinstrukturen auf der Basis von Ultradünnschnitt- Serien. Mit diesem neuartigen Verfahren können Veränderungen in der Feinstruktur der Organellen, hervorgerufen durch Umwelteinflüsse oder tagesperiodischen Schwankungen sehr anschaulich dreidimensional dargestellt werden. Darüber hinaus ist die Erfassung von Flächen bzw. Volumina der einzelnen Strukturen möglich.
Weiters werden histo- und cytohistochemische Untersuchungen angewendet, um mögliche Veränderungen von Metaboliten, die in der antioxidativen Stressabwehr eine wichtige Rolle spielen (z.B. Ascorbat, Glutathion, etc.) auf der subzellulären Ebene darzustellen. Dabei werden schwerpunktmäßig Informationen über mögliche Unterschiede in der antioxidativen Stressabwehr zwischen pathogeninfizierten und gesunden Pflanzen gesammelt, die in weiterer Folge neue Strategien für den Pflanzenschutz eröffnen können.
Zur Zeit besteht auch eine enge Kooperation mit dem Institut für Biochemie, TU-Graz (G. Daum) in deren Rahmen die ultrastrukturelle Darstellung und Erfassung verschiedener Hefe- Fraktionen bzw. 3D Rekonstruktion ausgewählter Zellorganellen bzw. Zellen aus Ultradünnschnitten erfolgen.
![[Präparation]](spinat.jpg)
|
Info über die Probenpräparation |
![[TEM]](elmi15.jpg)
| Info über die technische Ausrüstung |
|
|
|
![[Gruppenfoto]](gruppe.jpg)
|
| Video Publikation |
| 3D Animation
|